Autorentätigkeit für den IWW-Verlag

Ersatz eines verlorenen Zahns durch ein Implantat mit einer vollverblendeten Krone nach einem Schulunfall

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Die Honorierung einer Auskunft an die PKV

Welche Gebührenposition würden Sie berechnen?

Der Zahnarzt muss den privaten Versicherungen Auskünfte über die geplante oder durchgeführte Behandlung erteilen, wenn vorher eine Schweigepflichtsentbindung vom Patienten erfolgt.
Diese bieten dem Zahnarzt meistens nur ein Honorar nach GOÄ 75 (ausführlicher schriftlicher Krankheitsbericht, 2,3fach zu 17,43 EUR) an.
Eine Auskunft an eine private Versicherungen ist keine medizinisch notwendige Leistungen, daher kommt die GOÄ nicht zur Anwendung, sondern die §§ 612 und 670 BGB. Die Höhe des Honorars orientiert sich am erforderlichen Aufwand. Der Zahnarzt sollte sich keinesfalls auf die Position Ä75 einlassen. Der benötigte Zeitaufwand und damit das Honorar sollten sich am Kostensatz einer Praxisstunde orientieren.
Die Zahnärztekammer Niedersachsen (Stand: Dezember 2009) äußert sich zur Berechnung der Auskunft wie folgt:
„Fordern private Krankenversicherer direkt beim Zahnarzt die weitergehende Ausfüllung umfangreicher Fragebögen oder die Erstellung ausführlicher Bescheinigungen an, kann dies nur auf Grundlage eines eigenständigen Werkvertrages gemäß § 631 ff. BGB erfolgen.
Verlangt ein Patient, auch initiiert durch seine Versicherung, vom Zahnarzt die Beantwortung umfangreicher Anfragen, so ist diese Leistung aufgrund fehlender zahnmedizinischer Notwendigkeit (§ 1 Abs. 2 GOZ) als Leistung auf Verlangen unter Beachtung der Bestimmungen des § 2 Abs. 3 GOZ berechnungsfähig.
In beiden Fällen handelt es sich nicht um eine medizinisch notwendige Heilbehandlung gemäß § 1 Abs. 3 Zahnheilkundegesetz, bzw. § 1 Abs. 2 GOZ/GOÄ.
Die Gebührenpositionen der GOZ/GOÄ kommen daher nicht zur Anwendung, da die genannten Gebührenordnungen den Fall einer Auskunftserteilung an private Krankenversicherungen nicht erfassen.“

Das Honorar sollte vorher zwischen dem Zahnarzt und der privaten Versicherung vereinbart werden.

Berechnung eines Glasfaserstiftes und einer definitiven dentinadhäs. Füllung

Wie würden Sie eine Versorgung eines Zahnes mit einem Glasfaserstift und einer definitiven dentinadhäsiven Füllung abrechnen?
In der GOZ 2012 ist die Gebührenposition 2195 Vorbereitung eines zerstörten Zahnes durch einen Schraubenaufbau oder Glasfaserstift o.Ä. zur Aufnahme einer Krone beschrieben. Es ist vorgesehen, dass neben der 2195 die Aufbaufüllung mit der GOZ-Pos. 2180 berechnet wird und eine Überkronung des Zahnes folgt.

Neben dieser Leistung dürfen Sie das adhäsive Befestigen nach der GOZ 2197 berechnen, aber nicht die Füllungen nach den GOZ-Nr.: 2050-2120.

Wird, wie in diesem Behandlungsfall, ein Zahn mit einem Stiftaufbau und einer definitiven dentinadhäsiven Zahnmodellation versorgt und erfolgt keine anschließende Überkronung des Zahnes, so handelt es sich um eine Versorgung, welche nicht in der GOZ 2012 beschrieben ist, sodass die Abrechnung als sogenannte Analogleistung gemäß § 6 Abs. 1 GOZ berechnet wird.

Kommentar der Bundeszahnärztekammer (GOZ-Kommentar/Stand 21.09.2012):
Die definitive Versorgung eines Zahnes mit einer plastischen Füllung nach den Nummern 2050 ff. in Kombination mit einem Stiftaufbau ist nicht beschrieben und muss daher analog berechnet werden.“

Wie oft darf die GOZ 1010 abgerechnet werden?

GOZ 1010
Kontrolle des Übungserfolges einschließlich weiterer Unterweisung, Dauer mindestens 15 Minuten. Leistungsinhalt: Die Erhebung von Mundhygiene-Indizes, das Anfärben der Zähne, die praktische Unterweisung mit individuellen Übungen und die Motivierung des Patienten.
Denken Sie daran, dass diese Leistung nur dreimal im Jahr berechnungsfähig ist. Die erneute Abrechenbarkeit orientiert sich an der ersten abgerechneten GOZ 1010 in dem Jahr. Man spricht von einem Jahreszeitraum. Dreimal GOZ 1010 in dem Jahreszeitraum sind abrechenbar. Hier ein Beispiel: Erste Abrechnung erfolgte am 31.01., die zweite Sitzung erfolgte am 20.7. und die dritte Sitzung am 01.11..
Nun darf die erste 1010 in dem Folgejahr erst wieder am 01.02. abrechnet werden, nicht vorher.
Sollten Sie die GOZ 1010 mehr als dreimal in einem Jahreszeitraum durchführen, dann empfiehlt die BZÄK die vierte GOZ 1010 analog nach §6 Abs. 1 zu berechnen.

Taschentiefen an einem Implantat eintragen

Taschentiefen im PA-Befund bei Solutio an einem Implantat eintragen:

Sollte im 01-Befund ein Steg oder ersetzter Zahn auf einem Implantat eingetragen sein, dann ist es nicht möglich die Taschentiefen für das Implantat unter PA-Befund einzutragen.

Ich zeige Ihnen, wie es geht:
Sie gehen in den 01-Befund markieren das Implantat und gehen auf das 01-Befund-Symbol „o.B.“ (ohne Befund). Dann klicken Sie auf „I“ für Implantat und geben dann die Krone an. Wenn Sie nun auf PA-Befund gehen, dann können Sie wieder die Taschentiefen für das Implantat angeben.

Zahnbefund in korrekter Größe in einen Brief einfügen

Wussten Sie schon,

dass Sie den Zahnbefund im Charly / Solutio ganz einfach in einen Brief einfügen können, ohne die Grafik verkleinern zu müssen?

Ich zeige Ihnen, wie Sie den Befund ohne Probleme in korrekter Größe in Ihren Brief einfügen:

Sie wählen im Charly / Solutio unter „Patient“ den korrekten Patienten aus. Dann gehen Sie auf den Karteireiter „Befunde“. Klicken dann oben am Bildschirmrand „Briefe“ an. Sie schreiben Ihren Brief und möchten dann den Befund des Patienten hinzufügen. Dazu klicken Sie in dem Brief rechts auf „Z“, dann wird der aktuelle Befund des Patienten hinzugefügt. Wenn Sie Ihren Brief im Karteireiter „Patient“, „Behandlung“ oder “ HKP“ erstellen, dann wird der Zahnbefund des Patienten immer zu groß angezeigt und passt nicht in Ihren Brief.

Danke für Ihr Interesse.

Ihre Nicole Benne

Bema IP5 bei Patienten unter 6 Jahren abrechnen

Wussten Sie,

dass Sie die Fissurenversiegelung nach Bema IP5 an den bleibenden 6er Molaren auch schon bei Patienten abrechnen können, die jünger sind als 6 Jahre? Sobald die 6er durchgebrochen sind und Sie eine Fissurenversiegelung für sinnvoll erachten, dürfen Sie diese über Bema IP5 abrechnen.

Zahnbefund für privaten KVA in Solutio ganz einfach ändern

Wussten Sie schon,

dass Sie den Befund im Solutio /Charly von einem bestehenden privaten Kostenvoranschlag ganz einfach ändern können ohne diesen neu erstellen zu müssen?

Sie rufen sich im Karteireiter HKP den bereits geschriebenen privaten Kostenvoranschlag auf. Links neben dem Zahnschema befinden sich einige Symbole:„E“, „KV“, „01“, „V“, „PA“ und „Z“ für Zahnschema.

Sie gehen auf „Z“ und es öffnet sich ein Zahnschema mit dem aktuellen Befund des Patienten. Diesen Befund können Sie jetzt ganz einfach verändern und dann den KVA einfach noch einmal drucken. Fertig.

BU-Gebührenverzeichnis im Solutio aktualisieren

Wussten Sie schon,

wie Sie das BU-Gebührenverzeichnis im Solutio / Charly aktualisieren können?

Das BU-Gebührenverzeichnis ist die zahnärztliche Vergütung zur Versorgung der Unfallverletzten und Berufserkrankten. Es dient zur Abrechnung von Zahnersatz und Zahnkronen.

Die €-Beträge der einzelnen Positionen werden nicht automatisch mit dem Solutio-Update aktualisiert.

Sie müssen erst die Datei Punktwerte+BEL+FZ im Downloadbereich bei Solutio downloaden. Eine genaue Anleitung zum Download und Importieren von Punktwerten erhalten Sie unter folgendem Link vom 27.01.2015: http://www.solutio.de/downloads/

Dann Charly öffnen und unter Stammdaten -> Sonstiges -> Dateioperationen -> unter Stammdaten (5. Button) befindet sich „Sonstige Leistungen importieren“. Diesen Button anklicken und die Datei „Punktwerte+BEL+FZ“ importieren.

Erst danach sind die €-Beträge des BU-Gebührenverzeichnis auf dem aktuellen Stand von 1/2015.

Wenn Sie das nicht durchführen, dann haben Sie immer die alten Beträge in Ihrer Abrechnung und müssen Honorarverluste hinnehmen.

Danke für Ihren Besuch.

Ihre Nicole Benne

Abgerechnete andersartige HKP’s aus der aktuellen ZE-Liste in Solutio/Charly entfernen.

Nerven Sie auch,

die abgerechneten andersartigen Heil- u. Kostenpläne in der aktuellen Bema-ZE-Liste in Solutio/Charly. Bei jeder ZE-Abrechnung hat man da noch viele andere HKP’s die längst schon abgerechnet sind, aber irgendwie nicht verschwinden wollen. Das sind die Andersartigen HKP’s, die bereits abgerechnet wurden.
Ich zeige Ihnen, wie Sie die aus Ihrer Liste entfernen können.
Wählen Sie den Karteireiter Rechnungen, dann den Punkt „Bema“ aus und dann „ZE“. Jetzt gehen Sie auf „Zahnersatz abrechnen“. Es öffnet sich ein Fenster mit den abgerechneten HKP’s. Unterhalb der Liste, neben dem Gesamtbetrag ist ein Häkchen gesetzt. Das klicken Sie bitte an, dann sind alle Häkchen neben den Patientennamen entfernt.

Um die Liste nun bearbeiten zu können sollten Sie sich mit Hilfe eines Bildschirmabdruckes die Liste ausdrucken. Das geht wie folgt:

Während sich die geöffnete Liste auf Ihrem Bildschirm befindet drücken Sie auf Ihrer Tastatur auf die Taste „Druck“. Nun befindet sich der Bildschirmabdruck im Speicher. Jetzt schließen Sie die Liste mit dem Klick auf den Button „Abbrechen“.

Nun öffnen Sie sich das Programm „Paint“ oder „Word“. Mit der Tastenkombination „Strg+V“ leeren Sie den Speicher und fügen den Bildschirmabdruck ein. Nun können Sie es noch in der Größe verändern und ausdrucken.

Jetzt können Sie erst einmal schauen, welche HKP’s andersartig sind und diese auf Ihrem Ausdruck markieren.

Nun öffnen Sie sich wieder die ZE-Abrechnung und nehmen erstmal alle Häkchen raus. Nun setzen Sie die Häkchen nur bei den andersartigen HKP’s. Um diese HKP’s jetzt aus der Liste entfernen zu können, wählen Sie die Tastenkombination „Alt +W“. Jetzt stellt Ihnen Solutio folgende Frage:

Wollen Sie die ausgewählten HKP’s wirklich auf abgerechnet setzten? Ja oder Nein

Sie klicken „JA“ und Solutio erstellt eine extra Liste ohne Dateinamen mit den abgerechneten andersartigen HKP’s. Fertig.